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Sonntag, 2. September 2012

Gedanken zum Thema Manfred Spitzer und die digitale Demenz

Digitalisierungsfolgen  im Cortex?

Kennen Sie das? Sie träumen halb wach und analysieren gleichzeitig. Leider bin ich des Schreibens unfähig während dieser Alpha-Wellen-Gehirnstrom-Meditation. Es ging um die Klärung des Themas "Digitale Demenz", ein Buch von Manfred Spitzer. Leider ist es noch nicht in meinem Besitz, verursacht aber Rummel in der vernetzten verletzten Medienwelt. Manfred Spitzer scheint mit seinen Zeitzeichen weniger im Trend zu liegen als Karl Lagerfeld mit der Mode. Von letzterer hätte ich weit lieber geträumt.

In meinem eingebildeten Hangout kämpfte ich gegen den digitalischen Medienfach-Wortschatz an. Neu-Deutsch ist aus der Mode. Es krachte dabei bedenklich in dieser Nacht zwischen meinen Hirnbalken.

Demenz bedeutet 'weg vom Geist' mit  Symptomen von  geistiger Vernebelung / Verblendung / Fassungslosigkeit bis hin zu Veränderungen in der körperlichen und geistigen Verfassung, fast   Verfassungslosigkeit. Letztere medizinische Wortneuschöpfung bringt es zwar auf den Punkt, geht aber nicht. Das gäbe Missverständnisse und Ärger wegen Eigentumsverletzung bei der juristischen Fakultät.
Ich musste mich mit anderen Schlagwörtern in der von Träumen behafteten Diskussion durchbeißen und mit überzeugender Körpersprache. Entsprechend sah das Bett morgens aus.

Aus dem erwähnten Jura-Beispiel und den lauernden Gefahren geht hervor, dass falsch verstandene wissenschaftliche 'Spracherkennung' Missverständnisse und Mísstrauen schürt und Wahn-Symptome bei Angehörigen unterschiedlicher Fakultäten erzeugen könnte.

Hierzu existieren Studien. Je nach fachspezifischem Training  ticken die Spiegel-Neuronen anders. Das ist in der Gehirn-Materie nachweisbar. Substantiell nimmt als Digitalisierungsfolge der Daumen   im Cortex mehr und mehr Platz ein. Es wird für das Handy-Zippen  mehr Speicherplatz benötigt. Das geht zu Lasten der Beine.  Letztere unterliegen internet-bedingten Verdrängungsmechanismen. Das Bein versackt in der Unterwelt, im Unbewussten. Dieses Thema wäre psychoanalytisch ausbaufähiger. 'Vielleicht schreibst du ein Buch darüber, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen' setzte mir mein Avatar ins Ohr.    

Medizinisch ganzheitlich betrachtet,  führen unterschiedliche Geistes-, Fühl- und Körperregungen im menschlichen Wesen - je nach Fakultätszugehörigkeit - zu einem aller Orts im Körper empirisch nachweisbaren Akt von Wort- und Gefühlsgewirr. Verspannung des Körpers ist zu sehen, alles am ehesten vergleichbar mit dem Verhalten bei einer Hirsch-Brunft. Keine Zeichen von Empathie für das Gehörn des wirklichen oder vermeintlichen Gegners.

Achtung! Einen besonderen Hinweis gab ich allen kommunikativen Medien-Wissenschaftlern, Medizinern, Philosophen, Psychologen, Sozialpädagogen - ich will  hier nicht alle aufzählen:
Keiner sollte 'DIGITAL' und 'DIGITALIS', das Mittel gegen Herzschwäche, bei der Zuordnung zum Thema digitale Demenz verwechseln. Da unsere Welt eine digitalisierte ist und unter Herzschwäche leidet, erlebe ich bei mir selbst als Freudianerin Freudsche Fehlleistungen. In Chat-Deutsch  fff?. Ja, ggg. Letzteres chattet  mein früherer Lehrer gern. Er mochte mich oder stellte mich vor die Tür, wenn ich ihm zu viel wurde. So etwas passiert mir heute noch.

Zurück zum digitalen Thema:    
- 'D i g i t a l '-bedingte negative  geistige und körperliche Veränderungen, noch ohne Demenz,  sollte jeder von uns aus eigener Interneterfahrung kennen. Keiner geht nach Internet-Manövern  aufrecht und ich zum Beispiel  werde vor Frust aggressiv.
- 'D i g i t a l i s ' , das Herzmittel, bringt ebenfalls die Gehirnleistung und die Gefühlszustände ins  Schwanken. Der Mensch kann auch gänzlich zum Stillstand kommen.

Man sieht,  D i g i t a l i s i e r u n g  kann gefährlich in beiden Fällen sein und ist von der Dosis abhängig.

Das Beste zum Schluss:
Das Heilmittel und die Prophylaxe gegen Internetitis heißen menschliche Kommunikation und Zusammenarbeit (communication and collaboration) on- und offline. Die Dosis macht es!

Mond- oder cloudsüchtig bin ich ohne Korrekturlesen erneut und ab sofort auf Traumreise.
On Tour nach On- und Offline-Rätseln.
Das Buch von Joachim Bauer umkreist mich:
'Warum ich fühle, was du fühlst'.
Untertitel: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone.


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Anna Maria Zehentbauer