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Samstag, 4. Oktober 2014

Das Schicksal mitbestimmen und Lernen!

Frühe Einschulung mit fünf Jahren...
Warum nicht?
Wer freut sich nicht auf den ersten Schultag?


"Wer freut sich nicht auf die Schule? Mir gefällt es dort."


Liebe Eltern,
wenn Ihr Kind frühzeitig in die Schule gehen will, dann lassen Sie ihm bitte seinen Willen
Ich wäre sehr unglücklich gewesen, wenn ich mit fünf Jahren nicht in die Schule gedurft hätte.

Selbstbestimmte Lernmotivation ist gefragt.
Wer selbstbestimmt lernt, der hat selbst bei Frust und Ärger schnell wieder gute Laune und strengt sich gerne über längere Zeit hinweg an, weil er an seinen Erfolg glaubt.

Wer lernt, der regiert!
"Sage mir nichts, sage mir nichts!", warnt mich eine meiner jüngsten Schülerinnen.
Sie will nichts vorgekaut bekommen. Sie möchte ihren Erfolg nach dem Selbermachen genießen.

Nur keine Ablenkung!
So ein intrinsisch motiviertes Mädchen lässt sich nicht vom Lernen abbringen (7). 
"Mama, warte! Gleich bin ich fertig."
Für die Kleine sind die 50 Minuten bei mir rasend schnell vorbei.

Die Mama muss warten!
Das tut die Mama auch bis die Tochter mit ihren Aufgaben fertig ist.
Anstehende Aufgaben schiebt die Kleine nicht auf und für ihre Lernergebnisse übernimmt sie selbst die Verantwortung. 


Alles richtig!
Volle Freude ruft die Schülerin: "Oh, wie bin ich gut!"  

Das sind sehr erfreuliche Lernprozesse bei dem kleinen Mädchen.
Bei Studierenden mit einer selbstbestimmten Lernmotivation ist dieser Ablauf des Lernens nicht viel anders (4, 8).

"Curiosity makes seventeen year olds feel like they are five year old again." (Matt Baier, siehe @Matt Bayer 1234, Link  5, 6).

Das Leben ist die Schule des Lernens...
Eben schaute ich mir ein Video an. Da sagt die vierjährige Kaitlyn Maher, dass sie das Singen mit einem Jahr lernte.
Mit vier Jahren schaffte Kaitlyn Maher - nach einem öffentlichen Auftritt - den Weg nach Las Vegas.
Insgesamt sollte es natürlich bei jedem Kind ein spielerisches Lernen und Experimentieren sein und kein Zwang zu Bestleistungen.
Link zu Kaitlyn Maher: https://www.youtube.com/watch?v=Ita_Cz0yxNM


Für mich ist das Lernen gleichbedeutend mit dem Spielen.
Dieses Spielen ließ ich mir nicht abgewöhnen
Als ich 17 war, wurde meine Mutter sehr schwer krank und meine Spielzeit war unterbrochen.

Ich zog mit meiner Mutter über viele Monate hinweg von Krankenhaus zu Krankenhaus.
Nach etlichen vergeblichen Operationen kam meine Mutter in eine Universitätsklinik und ich durfte dort als Praktikantin arbeiten und im Schwesternheim wohnen.
Die Schwester Oberin sah sich bereits als Mutterersatz und der meine Mutter behandelnde Professor kümmerte sich auch rührend um mich.

Damals schloss ich mit einem unbegreiflichen Schicksalsgeber einen Pakt und gelobte, hart zu arbeiten und Ärztin zu werden, wenn meine Mutter wieder gesund würde.
Meine Mutter wurde nach zwei Jahren - wie durch ein Wunder - völlig gesund und ich löste mein Versprechen ein.
Die damaligen Todesängste machten meine Mutter und mich später flexibel für eine andere, aber wiederum spielerische Art von intensivem Leben. Wir erkundeten in unserer freien Zeit viele Länder.   

Und wie ging es weiter?
Neue Lebenswebfäden wurden eingezogen.
Weil ich verstehen wollte, wie solche Wunderheilungen und veränderte Richtlinien im Leben geschehen und was daraus Positives entstehen kann, beschäftigte ich mich viel mit Menschen, die unterschiedlichen positiven oder negativen Einflüssen ausgesetzt waren und wurde Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
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Quellen:
(1) http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2014-09/frueheinschulung-bildungssystem
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Schult%C3%BCte
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Schult%C3%BCte#mediaviewer/File:Bundesarchiv_Bild_194-0557-15A,_Erster_Schultag.jpg
(4) Gabi Reimann: *Lernort Hochschule:*
Abgelenkt, aufgeschoben, abgehakt –
Wo ist der Wille beim Lernen mit digitalen Medien?
(4) http://linkis.com/gabi-reinmann.de/wp-/CyDeC 
(5) "Kids don't care what you know until they know you care" 
(5) https://sjunkins.files.wordpress.com/2014/08/50-awesome-edtech-quotes.pdf2) "Give kids the freedom to be creative" 
(6) "Give kids the freedom to be creative" 
(6) http://sjunkins.wordpress.com/
(7) Der Begriff intrinsische Motivation bezeichnet das Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun (weil es einfach Spaß macht, Interessen befriedigt oder eine Herausforderung darstellt).
(7)Der Begriff intrinsische Motivation bezeichnet das Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun (weil es einfach Spaß macht, Interessen befriedigt oder eine Herausforderung darstellt).
(7) http://de.wikipedia.org/wiki/Motivation
(8) What Agarwal has is research showing that, in at least one instance, MOOC students learned as much in a course as traditional, face-to-face students...
"Most interesting to me was evidence of a spate of recent research on the model, a focus indicative of a model with staying power rather than a flash-in-the-pan."
(8) http://allmoocs.wordpress.com/2014/10/03/the-mooc-revolution-did-not-take-place/
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Creative Commons LizenzvertragBericht: +Anna Maria Zehentbauer   http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/ 


Foto by Anna Maria Zehentbauer

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#Psychotherapie #Schule #Motivation #Lernmotivation #Schicksal #Krankheit