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Donnerstag, 19. September 2013

Ohne Zuwendung geht jeder Mensch zugrunde.

Innen wie außen
Inside like outside

Liebe LeserInnen,

bitte bleiben Sie gesund.

Heute waren in der virtuellen Welt Berichte über inside und outside zu finden. Es ging u. a. um kriegerisches Zellverhalten in uns und um kriegerisches Verhalten um uns herum.
Seit dem Coursera-Online-Kurs zum programmed cell death verfolge und vergleiche ich diese Kriegstaktiken bzw. die Verhinderung von Kriegen ‚inside and outside’ – aus einem veränderten Blickwinkel.

Bedrohte Gesundheit
Die Gesundheit können wir beeinflussen, bewerkstelligen und wiedererlangen.
Wahrscheinlich hat schon jeder solche Wunder der Gesundung erlebt.

Das wichtigste für die Gesundung sind die Mitmenschen.
Gesundheit ist ein Vorgang der beim Umgang mit freundlichen Mitmenschen und bei empathischer Kommunikation passiert.

Ohne Zuwendung geht jeder Mensch zugrunde.
Ohne Zuwendung kommt es zu Ersatzhandlungen, zum Beispiel zu ungesundem übermäßigen Essen und Trinken oder impulsiven Gefühlsausbrüchen und somit würde ein innerer Krieg durch unmäßiges Verhalten nach außen getragen werden. 

Ich schrieb an meine in verschiedenen Ländern verstreut lebenden Freunde:
- Health is a co-operative procedure within us.
- Communication is an outgoing co-operative procedure and keeps you healthy.
Just as within us cell death is programmed for our health, things also happen in the outer world. Outside like inside.
Health is a co-operative procedure with programmed cell death (1) to avoid dangerous cell mutations.

Innen wie außen

-Gesundheit ist ein kooperativer Vorgang in unserem Inneren.
- Kommunikation ist ein kooperativer Vorgang nach außen.

Gute Gespräche halten und machen gesund.
So wie es bei unserer Innenwelt-Kommunikation mittels des für unsere Gesundheit agierenden Zelltod-Programms zugeht, so laufen Geschehnisse auch in der Außenwelt ab. Wie innen, so außen.

Programmierter Zelltod
Eine Cytoscape-Analyse zeigt, dass zwischen Genen enge Beziehungen bestehen.
“A cytoscape analysis of all candidate genes identified at least twice and for which network information was available shows that many of the candidate genes are tightly linked to each other “/credit: Marion Dejosez et al./Science.

Gene üben Schutzfunktionen im Inneren des Menschen - im Zellstaat – aus. Sie lenken die Zellaktivitäten und überwachen das Zell-Leben und das Zell-Sterben.
Über das Genom wurde auf einer frühen vorgeschichtlichen Arena das soziale Verhalten in und zwischen Zellen eingeübt.

Die Verhaltensregulierung beginnt im Zelltodprogramm.
-  Zellen kooperieren.
- Wächter eines Genoms überwachen die Vorgänge der Kommunikation und die Regulierung bis hin zum sinnvollen Zelltod.
- Feinde und Fehlinformierte werden von Killerzellen (in Umarmung) verschlungen.

Wunderliche Vorgänge spielen sich ab.
Würden Zellen nicht zur rechten Zeit sterben, so bliebe Zeit für Mutationen und Krankheiten (zum Beispiel Krebs).
Mutierte Zellen benehmen sich sehr schlecht neben normalen Zellen, ergab eine Studie. Das ist nicht immer schlecht für die Evolution. Dieses Fehlverhalten motiviert die ‚normalen’ Zellen zur Weiterentwicklung. Mutierte Zellen sind mit Hofnarren zu vergleichen. Sie bringen etwas in Bewegung.

Bei Nekrosen erfolgt ein anders gearteter Zelltod

Neben dem Zelltodprogramm existiert ein Programm für Zelluntergang durch Nekrose.
Verletzungen entstehen. Es kommt zu Wunden.
Infektionen breiten sich aus und ein inflammatorischer Krieg beginnt.
Mit 'Antiidiotika' - so las ich heute - sei dem Krieg nicht beizukommen.
Antibiotika und prophylaktische Impfung helfen beim Zellkrieg zumindest in manchen Fällen und ansonsten kommt es zur Massenvernichtung von Zellen.

Merke: Inside like outside!
-Gesundheit ist ein kooperativer Vorgang in unserem Inneren.
- Kommunikation ist ein kooperativer Vorgang nach außen. 
- Gute Gespräche halten und machen gesund.
- So wie es in unserer Innenwelt mittels des für unsere Gesundheit agierenden Zelltod-Programms zugeht, so laufen Geschehnisse auch in unserer Außenwelt ab. Wie innen, so außen.

Openness für Gesundung?
Das Zelltod-Programm ist die eine Seite der Geschichte, nämlich für Gesundheit intrazellulär.
Offenheit ist die andere Seite, nämlich die kommunikative Seite für Gesunderhaltung und Gesundung.
Offenheit ist dringend nötig. Bei Social Media wird sie allseits propagiert und gleichzeitig gefürchtet. Emotionen wie Flaschengeister in Flaschen zu konservieren ist keine Lösung und macht krank.

Offenheit und das Innenleben wieder mehr nach außen kehren?
In Maßen ist es sinnvoll sich zu öffnen, um gesund zu bleiben.

Junge Pflänzchen soll man gießen. Menschliche 'Pflänzchen' brauchen Kommunikation.

Die passende Erde für Offenheit und Gedeihen brauchen Pflänzchen jeden Alters.

Im Nachtdienst gab mir einmal ein Fabrikant einen Geldschein mit den Worten
„Junge Pflänzchen soll man gießen!“
Das ist einige Zeit her und ich denke gerne an die Geschichte, die mir der Fabrikant in dieser Nacht erzählt hatte. Er verhalf vielen der Mitarbeiter zum Eigenheim. In Krisenzeiten bot er kostenlose Darlehen an. Alle seine früheren Weber wohnten rund um ihn herum. Das Zusammenleben mit den früheren Mitarbeitern hielt den Fabrikanten bis ins hohe Alter gesund.

Diese Art von ‚inside out' und 'outside in’ des Fabrikanten machte Sinn.

Liebe LeserInnen, bitte achten Sie wachsam auf Ihr Inneres und Äußeres, damit Sie mir gesund erhalten bleiben.
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Dr. Anne Zehentbauer  Creative Commons Lizenzvertraghttp://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/
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(1) Programmed cell death
(3) Cooperation down to the dna
(3) http://www.newswise.com/articles/stem-cells-are-wired-for-cooperation-down-to-the-dna