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Samstag, 14. Dezember 2013

Wach für ein sinnvolles Leben


"Schau mir in die Augen, Kleiner!"
... “If only for a second....” (5)

Liebe LeserInnen,
mögen Sie die Frage lieber in dem folgenden Stil?
"Here’s looking at you.“

Ob wir einen der Sätze locker - bald oder irgendwann - zum Krebs sagen können und der Krebs wieder verschwindet? „Schau mir in die Augen, Cancer!!!“

"Schau mir in die Augen, Kleines!"
Dieser angebliche Ausspruch (1, 2, 3) von Humphrey Bogart als Cafe-Besitzer Rick Blaine im Kultfilm „Casablanca“ beruht auf einem Übersetzungsfehler.

Rick Blaine sagt zu Lisa:
„Here’s looking at you, kid. Here’s looking at you."

Ein wenig möchte ich meinen LeserInnen in die Augen sehen und sie wachrütteln.
Deshalb weise ich auf die folgende Beobachtung hin: 
Krebs macht wach für das Leben!

Krebs macht wach und wachsam (4).
Es enstehen Hochphasen während und nach dieser Zeit (6).
Das Leben wird kostbar.
Warum weiß man das erst so spät, dass das Leben schön ist und einen Sinn hat?

Das Leben ist zum Genießen da und für die Kreativität geschaffen.
Zusätzlich sollte jeder ein waches Auge auf die Gesundheit werfen (7).

Krebs macht wach und wachsam.
Es enstehen Hochphasen 
Das Leben wird kostbar.Sie geraten in Schreib-Flow mit der Schreibmaschine schon am frühen Morgen. 
    
Liebe LeserInnen,
mehr vom Krebs schreibe ich heute nicht. 
Etwas anderes interessiert mich.
Haben Sie schon das Gerät auf dem Tisch im Hintergrund bestaunt?

Es handelt sich um eine Schreibmaschine.

Kürzlich hatte ein Gast den Ton beim schnellen Tippen gehört und geglaubt, es handle sich um eine Küchenmaschine.

Mit einer Schreibmaschine war er noch in keinem Büro konfrontiert worden. Er hatte noch nie zuvor eine gehört und auch noch nie eine gesehen.

Schreibmaschinen sind hilfreich.
Schnell lässt sich ein Formblatt ausfüllen oder eine Adresse auf ein Briefkuvert tippen.

Ich liebe diese Schreibmaschine heiß und innig.
Sie gibt nie den Geist auf. Sie ist ein Seelchen.

Ohne Elektrizität wäre sie mir noch lieber.
Ich schreibe sehr schnell und ungezügelt, was mir in den Sinn kommt.
Beim Computer und der elektrischen Schreibmaschine muss ich mich etwas abbremsen und noch mehr beim iPad und dem Smartphone.

Apple und Android sind mir zwar lieb und teuer, aber gestern im Zug - auf meiner Fahrt von München nach Kempten - hätte ich beide am liebsten aus dem fahrenden Zug geworfen.

Mein Max würde weder meinem Smartphone noch meinem iPad etwas antun.
Moritz ist da anderer Meinung.

Hören Sie selbst, liebe LeserInnen:

Moritz denkt, "Oh Schreck, ich glaub mein iPad ist jetzt weg!"
Max und Moritz
bald im Hofe, bald im Garten
denken sie so hin und her,
was denn wohl das beste wär'...

Moritz denkt, "Oh Schreck,
ich glaub mein iPad ist jetzt weg!"
Klicken, das ist angenehmer
und dazu noch viel bequemer...

Ach, der Max hat's,
ha, ich weiß,
was ist das doch für ein Sch...

Mensch, der Max, der Idiot,
haut und trampelt alles tot.
Guckste wohl! Jetzt ist’s vorbei
mit der iPad-Klickerei.

Erschöpft braucht Max nun eine Pause.
















Vom Einkauf kommt Max angelaufen
Das ist ja schon zum Haareraufen.
In einer Schlange stand er an,
sich vorgedrängt hat mancher Mann.

Vor Frust das iPad zu zertrümmern,
das würd’ ihn selbst zu sehr bekümmern.
Erschöpft braucht Max nun eine Pause.
„Moritz komm’, es gibt ne Jause!“

Das iPad von Apple und das Android-Smartphone waren gestern im Zug für mich geradezu eine Folter.

Bayern-Ticket erster Klasse hatte ich mir gegönnt, um in Ruhe tippen und klicken zu können. Ein Tippfehler nach dem anderen entstand.

Heute bin ich am Verbessern von Tippfehlern per einigermaßen normal funktionierendem PC, wenn er nicht gerade unerwartet abstürzt.

Zwischendurch whats-appte ich im Zug mit meinem Smartphone. Dabei geriet ich mit und ohne Spracherkennung ins Stottern.

Ganz besorgt schrieb ein Freund zurück, ob ich denn eine gute Reise hätte. Ich schickte ihm ein Bild vom Nebel bei der Abfahrt vom Hauptbahnhof München. Vertippen wollte ich mich nicht mehr.

Bahnfahrt von München Hauptbahnhof über München-Pasing nach Kempten mit dem Bayern Ticket erster Klasse bei Nebel.
Am nächsten Wochenende, wenn ich nicht nochmals schnell verreise, wird mich dieser besorgte Freund besuchen.
JavaScript wollen wir üben. Dabei hilft es wenig, wenn er mich schräg ansieht und verlangt „Schau mir in die Augen, Kleine!“

Liebe LeserInnen,
bis demnächst wieder und bleiben Sie mir gesund.

Herzliche Grüße aus dem Filzenhäusel
Ihre
Anna Decemana

PS: Lassen Sie sich nicht erst durch eine Krankheit wach rütteln. 
Wissen macht auch wach - zum Beispiel eine Karriere über ein Fernstudium.
Sie kommen dabei in Flow.

Bilden Sie sich on- und offline weiter.

Digitale Bildung ist, wenn Sie Ihr iPad nicht an die Wand werfen. 
Dr. med. Anne Zehentbauer Creative Commons Lizenzvertrag  
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#Schreibmaschine #Bahnreise #Bayernticket  #Kempten #München_Hauptbahnhof #München_Pasing #Max_und_Moritz #Wilhelm_Busch #E_learning #iPad #Digitale_Bildung
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Quellen:
(1) Casablanca
(2) Kultfilm Casablanca
(3) Kultfilm Casablanca
(4) Krebs macht wach für das Leben
(5) Schöne Augenblicke ohne Sorgen / If only for a second...
(6) Die Euphorie der letzten Woche / ES – IST – VOLLBRACHT!!! Die letzte Chemo....
(7) "Here's looking at you, Cancer"

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