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Mittwoch, 1. Januar 2014

"Entweder sieh aus, wie du bist oder sei wie du aussiehst!" (Mevlana)

Wunderschöne Träume mögen im Jahr 2014 in Erfüllung gehen.

Traumhafte Silvesternacht am Malvenweg in Großkarolinenfeld
Wir Rollen-Erfahrenen spielen Tag und Nacht viele Rollen und spielen eine wesentliche Rolle!

Wir spielen täglich viele Rollen privat und beruflich.
Zusätzlich - auf wundersame und wunderschöne Weise - können wir uns bei Second-Life (1, 2) mit unseren ungeahnten Fähigkeiten austoben und weiterentwickeln.

Die soziale Interaktion zwischen den Teilnehmern, die sich als Avatare neu erfinden, spielt dabei die wesentliche Rolle und die Erstellung von Themen – zum Beispiel von problematischen Inhalten.

In der Gemeinschaft wird versucht, Probleme spielerisch mit unterschiedlichen Methoden zu beheben. Es gibt keinerlei festgelegte Regeln für die virtuelle Welt in der die Avatare agieren. Die virtuelle Welt lässt sich neu erfinden.

Wenn sich jedoch jemand im wirklichen Leben als unterschiedliche Persönlichkeit empfindet, die abwechselnd die Kontrolle über das Verhalten übernimmt, dann spricht man von einer dissoziativen Identitätsstörung (DIS) nach DSM IV oder von einer multiplen Persönlichkeitsstörung (MPS) nach DSM III oder ICD 10 (siehe Link 3).

Nur schemenhaft kann sich der Betroffene an das Verhalten der jeweils „anderen“ Person erinnern.

Als Folge treten Depressionen, Angst, psychosomatische Körperbeschwerden, Selbstverletzung, Essstörungen, Suchterkrankungen, Anpassungsstörungen (5) und Beziehungsprobleme auf.

Die Ursache soll / kann eine posttraumatische Belastungsstörung sein, zum Beispiel infolge von Kindesmisshandlungen.

Stellen Sie sich vor, liebe LeserInnen,
Sie könnten Probleme schon bevor diese anwachsen spielerisch als Avatar auf ihre Gewichtung hin untersuchen.
Der Schutzengel-Avatar kam mit einer Briefmarke von 2013 bei Second Life angeflogen.
Schutzengel: "Briefmarken sind auf  Erden - zumindest in Deutschland -  seit 2014 teurer geworden. Die Gewichtung dieses Problems fällt nicht ins Gewicht!"
Die Gemeinschaft könnte Sie bei der Problemlösung unterstützen, indem sie soziale Wertschätzung zeigt, Sie in eine Gruppe aufnimmt und mit Ihnen Freundschaft schließt.

Verhaltensspiegelung gibt es im wirklichen und im virtuellen Leben mit und ohne 'Auas'.,
Bei Second Life gibt es spezielle Animationen wie „Hände klatschen“, „Umarmen“, „Pfeifen“, „Ausbuhen“ und noch viele andere. Sie könnten sich zusätzlich eigene Animationen ausdenken und in das System hochladen, um die  positiven und negativen Feedback-Verhaltensweisen mitzugestalten.

Ist das nicht wunderbar?
Wir können nicht nur unsere Probleme, sondern auch unsere Träume virtuell in Second Life durchspielen.
Später – falls unsere Träume auch im Licht betrachtet als alltagstauglich vorstellbar sind – können wir sie ins wirkliche Leben integrieren.

Einfach traumhaft?
Nein! Nicht nur!
"Im Dezember 2013 wurde bekannt, dass laut Dokumenten von Edward Snowden der britische Geheimdienst und die NSA seit mindestens 2009 die Kommunikation der User in Second Life überwachte." (4)

Wird es trotzdem ein besinnliches und traumhaft schönes 2014 geben?
I'll take a cup of kindness ...
and here is a hand my trusty friend ...(6)

Basic trust
Basic trust (= Urvertrauen) erwirbt nach Erikson der Säugling im ersten Lebensjahr - der oralen Phase nach Freud.

Beim Urvertrauen handelt es sich um ein Grundgefühl.
Dieses Grundgefühl begleitet uns bei der Entscheidung, welchen Menschen wir vertrauen können und welchen nicht.
Urvertrauen (7) sah der Freud-Schüler und Kinderpsychologe Erik H. Erikson als solide Grundlage für die erste Entwicklungsstufe eines Säuglings an.

Vertrauensseligkeit statt Urvertrauen?
Fehlt das Urvertrauen, so ist die weitere Entwicklung erschwert. Dieser Mangel wird unter Umständen durch Vertrauensseligkeit überkompensiert.
Auch bei dem 1962 entwickelten Konzept ‚Urvertrauen’ des Soziologen Dieter Claessens, bei dem gezielt das erste Lebensjahr des Säuglings im Mittelpunkt steht, geht es darum, ob der Säugling im allerersten ‚extra-uterinen Frühjahr’ seine Grundeinstellung für sein späteres Vertrauen in die Welt gewinnen kann.

Urvertrauen ist die Basis für die Entwicklung von
•Selbstwertgefühl / „Ich fühle mich  geliebt und geborgen.“
• Vertrauen in die  Gemeinschaft / „Ihr versteht mich.“
• Vertrauen in  die Welt /„Das Leben ist wunderbar!.“


Das Leben ist wunderbar, wenn man sich bei einem Rundgang zwischen Nadelgehölzen an Silvester vertrauensvoll der Natur und der Dunkelheit anvertraut! Traumhaft schön ist es da draußen nachts in Großkarolinenfeld rund um das Filzenhäusel am Filzenweg und im angrenzenden Wald. .  
Merksatz:
Sei wie du bist und wer du bist!
Es lohnt sich zu leben, wenn wir uns vertrauen können und die Rolle spielen, die uns gegeben ist oder die wir uns zu eigen machen! Ohne uns wäre das Leben eintönig! Stimmt’s?

"Entweder sieh aus, wie du bist oder sei wie du aussiehst!" (Mevlana)

"Sehe im wirklichen Leben aus, wie du bei Second Life bist und sei wie du dort bei Second Life aussiehst!"
Das wäre natürlich eine echte Herausforderung und ist durchaus – auf etwas moderate Art – möglich.  

PS:
Einen Ausweg aus einer etwaigen bevorstehenden Verdammnis bietet das Schlüpfen in eine andere Rolle leider nicht.
Vor den Herrschaftsansprüchen und der Überwachung einzelner Staaten kann man auf diese Weise nicht flüchten.


Eine sich freiheitlich entwickelnde Gesellschaft und das Bewusstsein von Recht und Moral werden subtil untergraben, wenn Oppositionelle behindert oder gar als Terroristen bezeichnet werden.
In einigen Staaten ....

Ach! Im Allgäu sagt man:
„Nix gseit, isch gseit gnua!“
„Nichts gesagt, ist gesagt genug!“
Dr. med. Anne Zehentbauer Creative Commons Lizenzvertrag  
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Quellen:
(1) Wir können verschiedene Rollen im Leben spielen und haben nur einen Tod
(2) Move online!
(3) Dissoziative Identitätsstörung / multiple Persönlichkeitsstörung
(4) Second Life
(5) Anpassungsstörung ist kein Rosengarten
(6) Auld Lang Syne
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